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	<title>deutsch &#8211; HalblauterPC</title>
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	<title>deutsch &#8211; HalblauterPC</title>
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		<title>Der Wert deiner Worte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[paul]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Apr 2025 21:48:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
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					<description><![CDATA[Manche reden zu viel, einige trauen sich erst nicht – die meisten aber ohne klare Intention...]]></description>
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<p>Manche reden zu viel, einige trauen sich erst nicht – die meisten aber ohne klare Intention.</p>



<p>Der zentrale Satz, der mich rund um Redebeiträge geprägt hat, ist folgender:</p>



<p>&#8220;Jede Minute, die Du redest, enstpricht auch N Minuten deiner N Zuhörer*innen.&#8221;</p>



<p>Das heißt zum einen: Deine Redezeit ist unheimlich wertvoll: Verschwende nicht die Zeit anderer!<br>Das heißt aber auch zum anderen: Deine Meinung ist unglaublich geschätzt, da Dir die Chance gegeben wird gehört zu werden.</p>



<p>Deshalb frag ich mich zuerst immer: Hilft mein Beitrag hier? Trage ich etwas Neues dazu? Wiederhole ich gerade nur Gesagtes? Ist es wichtig, dass ich hier meine Meinung teile?</p>



<p>Und daraus ergibt sich auch sofort ein Ziel, zum Gesagten: Was muss ich sagen, damit mein Beitrag Sinn ergibt? Was kann ich weglassen? Wie erreiche ich mein Ziel.</p>



<p>Dadurch wird das Gesagte auch direkt fokussierter und meißt auch aussagekräftiger.<br>Und genau in diesem Zusammenhang möchte ich ein weiteres zentrales Zitat teilen, aus dem Buch Imperium über Cicero:</p>



<p>&#8220;Steh auf, bring sie zum lachen, bring sie zum weinen und wenn du gesat hast, was Du wolltest, setze dich wieder hin.&#8221;</p>
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		<title>Das ist nicht richtig, aber ich stimme Dir zu.</title>
		<link>https://halblauterpc.de/das-ist-nicht-richtig-aber-ich-stimme-dir-zu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[paul]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Apr 2025 21:35:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
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					<description><![CDATA[Meiner Meinung nach gibt es bei Problemen in der echten Welt meist keinen richtigen Weg, aber eindeutig falsche. Damit meine ich nicht, dass die Ideen anderer schlechter wären :), sondern dass Problemlösungen nie perfekt werden...]]></description>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://halblauterpc.de/wp-content/uploads/2025/04/true-1024x768.png" alt="The goddess Justice wielding a scale on top of distribution heaps." class="wp-image-59" style="width:358px;height:auto" srcset="https://halblauterpc.de/wp-content/uploads/2025/04/true-1024x768.png 1024w, https://halblauterpc.de/wp-content/uploads/2025/04/true-300x225.png 300w, https://halblauterpc.de/wp-content/uploads/2025/04/true-768x576.png 768w, https://halblauterpc.de/wp-content/uploads/2025/04/true-1536x1152.png 1536w, https://halblauterpc.de/wp-content/uploads/2025/04/true.png 1575w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die Schwierigkeiten bei “echten”Problemen das “Richtige” zu finden</h2>



<p>Meiner Meinung nach gibt es bei Problemen in der echten Welt meist keinen <strong>richtigen</strong> Weg, aber eindeutig <strong>falsche</strong>. Damit meine ich nicht, dass die Ideen anderer schlechter wären :), sondern dass Problemlösungen nie perfekt werden.</p>



<p>Und das ist meiner Meinung nach auch etwas was zunehmend den öffentlichen Diskurs beeinflusst, da immer weniger Verständnis und <strong>Kompromissbereitschaft</strong> gezeigt wird, die Ideen anderer zu verstehen.</p>



<p>Jede Problemlösung ist meist immer eine Balance zwischen <strong>Ambition</strong> (ändert das wirklich was?), <strong>Legitimität</strong> (heiligt der Zweck die Mittel?) und <strong>Praktikabilität</strong> (ist das realistisch umzusetzen?). Es ist ungemein schwer eine Lösung zu finden, die alle Felder sehr gut abdeckt, geschweige denn alle drei Fragen mit “Ja” beantworten kann. <br>Was es jedoch gibt, sind Ideen die in jeglicher Hinsicht falsch sind – z.B. wenn man alle Fragen mit “Nein” beantwortet.</p>



<p>Der Weg zur Kompromissbereitschaft liegt nun in mehreren Dingen:</p>



<p>Zum einen muss man den anderen zuhören und deren Begründung für ihre Lösung verstehen. Zum anderen geht es darum zu teilen, wo die Idee der anderen zu kurz kommen kann. Danach ginge es darum konstruktiv eine auf beiden Seiten akzeptable (nicht zwingend gute) Lösung zu finden. </p>



<p>Doch meißt endet der Diskurs schon viel früher – Oft habe ich den Eindruck: Die Hälfte der Diskussionen wird um Semantik (Wortbedeutung) geführt und die andere Hälfte, da beide Seiten unterschiedliche Wortbedeutungen nutzen (also nicht über Semantik diskutierten :)).</p>



<p>Wahrscheinlich ist das etwas kurz gefasst (Ich glaube wenn man das Wort Semantik durch Annahmen tauscht, stimmt es wieder), aber damit kommt der zweite wichtige Teil für konstruktiven Diskurs auf: Beide Seiten müssen sich auf die selbe Sprache und Deutung dieser einigen.</p>



<p>Und diese Sprache ist anders im Verständnis als im Wortausdruck, da nur letzteres eindeutig ist.<br>Ein gutes Beispiel ist folgender <a href="https://www.visualcapitalist.com/word-sentiment-scale/">Artikel</a>/ <a href="https://www.reddit.com/r/dataisbeautiful/comments/17nrhs7/sentiment_scale_reveals_which_words_pack_the_most/">reddit post</a>. Dort wird die Verteilung vom Verständnis qualitativer Wörter (von perfekt (perfect) bis abgrundtief schlecht (abysemal) ) dargestellt. Dabei fällt auf, das jedes Wort nicht fest auf einen Wert steht, sondern immer mehere Werte umfasst, bzw. sogar uneindeutig mehrere Schwerpunkte besitzt. Wenn nun die andere Seite in einer Diskussion eine andere Auffassung von den selben Worten hat, wird eine Einigung immens schwieriger. </p>



<p>Gleiches muss man auch für den Wahrheitsgehalt von bestimmten Aussagen hinnehmen: Manche Annahmen sind nicht ganz richtig, aber auch nicht ganz falsch. Festgehalten ist das im Konzept der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fuzzylogik">Fuzzylogik</a>.</p>



<p>Doch heißt das nicht, dass sich keine Aussagen treffen lassen oder dass jeder Kompromiss unkonkret verschiedene Meinungen ohne einen fertigen Beschluss festhalten sollte. Ganz im Gegenteil sollte man diese Werkzeuge nutzen und sich von den eindeutig falschen Lösungen abzugrenzen und eine Lösung in gemeinsamer Sprache finden.</p>
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			</item>
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		<title>Was ist da wirklich anders?</title>
		<link>https://halblauterpc.de/was-ist-da-wirklich-anders/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[paul]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Apr 2025 21:32:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[deutsch]]></category>
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					<description><![CDATA[Oft kommt es mir so vor, dass viele mathematische Konzepte unglaublich hilfreich sind - gerade in Diskussionen abseits der Mathematik...]]></description>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" width="567" height="378" src="https://halblauterpc.de/wp-content/uploads/2025/04/arrows-1.png" alt="" class="wp-image-65" style="aspect-ratio:1.4999999591282447;width:448px;height:auto" srcset="https://halblauterpc.de/wp-content/uploads/2025/04/arrows-1.png 567w, https://halblauterpc.de/wp-content/uploads/2025/04/arrows-1-300x200.png 300w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Dimensionen für qualitative Größen – <br>Ein mathematischer Algorithmus für allgemeine Sachverhalte</h3>



<p>Oft kommt es mir so vor, dass ein mathematische Konzept hier unglaublich hilfreich wäre – gerade in Diskussionen abseits der Mathematik. Und keine Sorge: Es geht hier nicht darum besonders mathematisch gewandt zu sein, ganz im Gegenteil – Mir geht es darum hier mal eine Idee zu teilen, mit einem Beispiel, so dass es allen helfen sollte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Problem</h3>



<p>Nun schauen wir mal uns ein komplexes, vielschichtiges Problem an. Angenommen, jemand (in dem Fall gemini) möchte die “<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Kluft">Digitale Kluft</a>” diskutieren und nennt dabei verschiedene Aspekte:</p>



<p><strong>Wirtschaftlich:</strong> Die Kosten für schnellen Internetanschluss und digitale Dienste variiert stark mit verschiedenen sozioökonomischen Gruppen, was zu einer digitalen Kluft zwischen denen, die es sich leisten können und dem Rest führt.</p>



<p><strong>Geographisch</strong><strong>: </strong>Ländlliche und schwer erreichbare Gegenden haben häufig nur beschränkt Zugang zu schnellem Internet, was die Kluft weitet.</p>



<p><strong>Gesellschaftlich:</strong> Umgekehrt kann diese Kluft zu soziallen Ungleichheiten führen, indem es den Zugang zu Bildung, Jobangeboten und sozialen Diensten einschränkt.</p>



<p><strong>Kulturell:</strong> Verschiedene kulturelle Gruppen sind unterschiedlich vertraut mit digitalen Technologien, was die Kluft auch weiten kann.</p>



<p><strong>Ethisch:</strong> Genauso macht die digitale Kluft ethische Fragen auf, wie etwa Informationen und Dienste zugänglich sindT, genauso wie potentielle Einschränkung und Benachteilung ohnehin schon benachteiligter Gruppen.</p>



<p>Doch die Frage, die sich eigentlich stellt: Ist das so gut einzuordnen? Bzw. helfen diese Kriterien, um das gut zu beschreiben? Nicht wirklich. Denn irgendwie hängen alle ein bisschen miteinander zusammen: …</p>



<p>Was wir eigentlich brauchen sind gut gewählte <strong>Dimensionen</strong>, oder Kriterien, an denen wir messen können. Idealerweise sind diese <strong>voneinander</strong> <strong>unabhängig</strong> beschreibbar und veränderlich (mathematisch orthogonoal). Doch wie finden wir die?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Idee</h3>



<p>Die Gram-Schmidt’sche-Orthognalisierung wandelt einen Satz linear-unabhängiger Vektoren in eine orthonormale Basis – oder einfach gesagt: Wie bestimmt man aus ein paar unterschiedlichen Kriterien, ein paar maximal verschiedene, um etwas (besser) zu beschreiben.</p>



<p>Das Gram-Schmidt Verfahren läuft in folgenden Schritten ab:<br>1. Einen ersten Dimension wählen<br>2. Eine nächsten Dimension wählen<br>3. Die Überschneidungen zwischen der neuen Dimension und den alten entfernen.<br>4. (Normieren) und zurück zu Schritt 2.</p>



<p>Was könnte das für unser Beispiel heißen?</p>



<p>Zuerst starten wir mit einer ersten (Haupt)dimension. Im Prinzip, kann die willkürlich gewählt werden. Dennoch ist es am ratsamsten die zentralste Dimension zu wählen.<br>Ich wähle so die <strong>Wirtschaftlich</strong> Dimension. Vielleicht ist es aber noch eindeutiger, wenn wir es auf den <strong>Wohlstand</strong> beschränken, den wir beschreiben.</p>



<p>Als nächstes nehmen wir uns <strong>Geographisch</strong> vor. Nun stellt sich die Frage, was die beiden Kategorien gemiensam haben bzw. was anders ist. Reiche und arme Regionen sollte man nicht doppelt diskutieren. Am interessantesten ist es so, alles unabhängig davon zu analysieren: Z.B. wie ländlich/ isoliert oder entgegengesetzt städtisch die Regionen sind. Beides kommt ärmer und reicher vor.<br>Nennen wir diese zweite Dimension <strong>Städtisch/ Ländlich</strong>.<br>Der vierte Schritt die Dimension zu normalisieren ist in diesem Kontext vielleicht unnötig, aber vielleicht haben wir so viel entfernt, dass das was übrig bleibt unbedeutent wirkt und verstärkt/ erweitert werden sollte.</p>



<p>Gehen wir so zum nächsten: <strong>Gesellschaftlich</strong>.<br>Gemeinsam mit den bereits ausgewählten Dimensionen ist die Ungleichheit aus wirtscahftlicher Sicht. Genauso wie soziale Unterschiede aufgrund des Leben auf dem Lande oder in der Stadt. Die erwähnten Jobmöglichkeiten und sozialen Dienste müssen so genauso außerhalb des städtischen Kontext, diskutiert werden.<br>Als unabhängige DImension, würde ich mich so auf <strong>Akademischen und beruflichen Hintergrund</strong> fokusieren.</p>



<p>Wenn man mit der Methode weiter macht, müssen immer mehr Gemeinsamkeiten zu den bestehenden Dimensionen berücksichtigt werden. So ist es vielleicht irgendwann vielleicht hilfreicher direkt eine neue Dimension aus den verbleibenden Kategorien auszuwählen. Z.B. lese ich aus den letzten zwei, so etwas wie <strong>Digitale Erfahrung</strong> ab – Obwohl dies auch durch Bildung beeinflusst ist…<br>Als Übung könnte man auch versuchen sich zwei sinnvollen, verbleibenden Dimensionen ausudenken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein paar letzte Anmerkungen</h3>



<p>Für alle, die das interessant fanden und noch mehr lernen wollen:<br>Es ist auch immer sinnvoll darüber nachzudenken, mit welcher Art von Dimension man es zu tun hat. Z.B. Gibt es Kategorien die in abtrennbare Einzelfälle aufteilbar sind (diskret) und welche, die fließende Übergänge ermöglichen (Kontinuum).<br>Diese Dimensionen sind ferner auch entweder klar messbar, sehr subjektiv oder schwer fassbar.</p>



<p>Von diesem Thema ergibt sich auch ein fließender Übergang zu Data Science, wo es darum geht komplexe Probleme mit einer Fülle an Daten zu beschreiben, welche sehr viele Werte annehmen (in verschiedenen Dimensionen). Kein Wunder also, dass das auch Hand in Hand geht mit Orthogonalisierung in linearer Algebra. Das ist dann umgekehrt ein nötiger Schritt für Knoten neuraler Netzwerker, die diese analysieren…</p>
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